Bei einer dachparallelen Montage der Module auf einem Dach werden ca. 20kg/m² zusätzliche Last eingetragen. Bei einer Aufständerung sind neben der Selbstverschattung auch die Auswirkungen von Winddruck und Sog zu beachten.
Ab einer Neigung der Module von ca. 20° sorgt der Regen für eine natürliche Reinigung.
Auf dem Markt werden standardisierte Lösungen für die Montage von PV-Modulen angeboten. Teilweise ist eine, dem Gebäude angepasste, individuelle Unterkonstruktion, um beispielsweise die Statik zu gewährleisten aber vor allem um die Ertragslage zu verbessern, zu bevorzugen.
Weiterhin ist bei der Montage auf gesetzliche Vorschriften zu achten.
Bei einer Dachsanierung oder einem Neubau kann Photovoltaik als Dachaussenhaut dienen. Dies nennt man Dachintegration. In diesem Fall sparen Sie sich die Kosten für eine "normale" Deckung. Diese Lösung bietet sich, aufgrund der Belüftung, vor allem für Kaltdächer wie beispielsweise Lager-, Reithallen oder Ställe an.
Je nach Bedarf können dabei semitransparente (Dünnschicht) oder teiltransparente Module, welche eine Lichtdurchflutung ermöglichen, verwendet werden. Die Lautstärke durch auftreffenden Regen ist vergleichweise gering (Glas) - Faktoren, die beispielsweise beim Bau einer Reithalle zu berücksichtigen sind. |