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Erneuerbare Energien: Erster Solarpark entsteht in Bogel

11. August 2010 | Bogel/Bad Ems | Rhein-Zeitung | Autor:

Bogel/Bad Ems. Auf einem Gewerbegrundstück in Bogel entsteht der erste Solarpark im Rhein-Lahn-Kreis. Nahe der Landesstraße 333 werden derzeit rund 7000 Module auf Metallständern installiert. Verantwortlich ist die Solarpark Bogel GmbH&Co KG, eine Gesellschaft, an der die Bad Emser Firma Rhein-Lahn Solar und die Sybac-Solar aus der Eifel beteiligt sind.

In Bogel werden derzeit die Tische installiert, die später die 7000 Fotovoltaikmodule tragen. Der erste Solarpark im Rhein-Lahn-Kreis soll innerhalb von 20 Jahren rund neun Millionen Euro aus der Einspeisevergütung erwirtschaften.

Die Bogeler Anlage ist die erste größere Anlage im Kreis, die auf dem Boden installiert wird. Rund 3,9 Hektar Fläche sind dafür nach Auskunft des Rhein-Lahn Solar Geschäftsführers Rainer Goldschmitt notwendig. „Das Gewerbegrundstück eignet sich hervorragend für eine solche Anlage“, ist Goldschmitt überzeugt. Während die Rhein-Lahn Solar GmbH  die  Anlage baut, hat die Sybac-Solar die Anlagen- und Projektplanung beigesteuert. Ziel ist es, bis  Mitte September ins Netz einzuspeisen. Investiert werden für die reine Anlage rund 4,5 Millionen Euro, die – wie bei Solaranlagen üblich – zinsgünstig finanziert werden.

Ob die Photovoltaikmodule dauerhaft im Eigentum der Solarpark Bogel GmbH bleiben, ist offen. „Unser vorrangiges Ziel ist es, die Anlage zu verkaufen. Unabhängig von dem Käufer wird die Gewerbesteuer aber in Bogel bleiben“, betont Goldschmitt. Gut möglich, dass es einen oder mehrere Interessenten dafür gibt, denn die Rendite beziffert der Unternehmer auf rund neun Prozent. Aus der Einspeisevergütung seien für die Anlage im Verlauf von 20 Jahren neun Millionen Euro Einnahmen zu erwarten.

„Wir würden es nicht machen, wenn es sich nicht lohnt“, sagt Goldschmitt. „Natürlich steht für den Investor die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle. Aber wir sehen auch immer den gesellschaftlichen Nutzen. Die Anlage produziert umweltfreundlichen „sauberen“ Strom für 4000 Haushalte, und das über mindestens 25 Jahren garantiert.“

Das Gelände, das die Solarpark Bogel erworben hat, muss nicht versiegelt werden. Schafe sollen dafür sorgen, dass das Grün im Zaum gehalten wird. Aufgrund der Konstruktion auf so genannten Tischen, die in die Erde gerammt werden, ist es sogar möglich, die Anlage spurlos wieder zu entfernen.