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Kaisersesch präsentiert seinen Beitrag zur Wende

13. März 2013 | Kaisersesch | Rhein-Zeitung | Autor: Kevin Rühle

Energie Sybac Solar schließt Solarkraftwerk ans Netz an - Vorträge zur Energiewende.

Schnee peitscht in die Gesichter der etwa 50 Gäste, die sich das neue Solarkraftwerk im Kaisersescher Industriegebiet ansehen wollen. Die mehr als 37.000 Solarmodule, die nach dem erneuten Wintereinbruch Strom liefern sollen, erstrecken sich über eine Fläche von 15 Fußballfeldern und sind weiß statt blau. Es ist die drittgrößte Anlage in Rheinland-Pfalz. „Heute wird die Anlage wohl mehr Energie verbrauchen als produzieren“, scherzt Robert Watkins, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sybac Solar - der Firma, die die Anlage innerhalb von fünf Wochen errichtete. Schnell führt der Weg ins Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) - zwei Vorträge warten dort.

Gerhard Weber, Kaiserseschs neuer Stadtbürgermeister, begrüßt die Gäste im gut besuchten Veranstaltungssaal des TGZ. Er berichtet, wie schnell alles gehen musste. „Wir hatten nur drei Wochen Zeit für die Verhandlungen“, sagt Weber. Den Zuschlag bekam Sybac Solar aus Polch. Die Firma konnte die Anlage in kürzester Zeit planen und aufbauen – EEG-konform, die Anforderungen für die Förderung wurden erfüllt.

Als die Kaisersescher von dem Bau des riesigen Kraftwerks im Industriegebiet erfuhren, waren alle Verhandlungen bereits abgeschlossen, die Genehmigungen erteilt, die Beschlüsse von Räten gefasst. Nach nur zwei Tagen gab es das Okay aus der Kreisverwaltung, die Zeit drängte. Investieren musste die Stadt dabei nicht, allerdings wurde auch niemand zuvor informiert - auch nicht im öffentlichen Teil einer Stadtratssitzung.