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Schutzwall mit Solarmodulen

14. September 2012 |Kerpen-Buir | Sonntags Post | Autor: zi

Photovoltaikanlage soll Strom für 500 Haushalte liefern

Kerpen-Buir (zi). Auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern werden 8.500 Solarmodule montiert, die bei Sonnenschein 1,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen können. Dies soll genug sein, um rund 500 Haushalte mit Strom versorgen zu können. Die Energie soll über das Verteilnetz von Buir in das Netz eingespeist werden.

Schon im Oktober soll die Anlage, die 2,5 Millionen Euro kostet, ans Netz gehen. Die Module werden auf dem so genannten Emissionsschutzwall entlang der verlegten Autobahn 4 montiert und sind wohl auch von der Straße aus zu sehen.

Zum Betrieb der Photovoltaikanlage bei Buir haben die Stadt Kerpen und RWE Deutschland die Energiepartner Kerpen GmbH gegründet, an der die Stadt 51 und RWE 49 Prozent der Anteile hält. RWE Deutschland bringt Grund und Boden ein, die Stadt Kerpen muss 1,25 Millionen Euro am Geschäftskapital aufbringen, weitere 1,25 Millionen Euro finanziert die Raiffeisenbank Frechen-Hürth. Die Bürger können sich einbringen und bei den Geschäftsstellen der Bank Anteile im Wert von 1.000 bis 10.000 Euro an der Gesellschaft zeichnen. Sie würden mit 3 Prozent verzinst, erklärte Joachim Kothes, Prokurist der Bank. Die Anlage sei "risikofrei", weil die Einlagen abgesichert seien. "Hier können sich auch Bürger einbringen, die kein eigenes Dach haben", sagte Hans-Joachim Dunkel, Geschäftsführer der Energiepartner Kerpen GmbH. Photovoltaik und regenerative Energien seien für die Stadt Kerpen ein wichtiges Thema, erklärte Bürgermeisterin Marlies Sieburg.