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135 000 Module: Solarpark Pferdsfeld fertig

07. Juli 2012 | Pferdsfeld | Öffentlicher Anzeiger | Autor: Stefan Munzlinger

Sonnenstrom Sybac AG: Projekt ist realisiert

Seit Donnerstagnachmittag sind alle 135.000 Solarmodule auf dem ehemaligen Flugplatz Pferdsfeld montiert – exakt zwei Tage, bevor die neue Förderung für Solartechnik greift. Darüber informierte Achim Nehrenberg, Marketing- und PR-Chef der „Sybac Blue Planet Energy“, die in Kehrig bei Mayen sitzt. Damit ist bei Alt-Pferdsfeld der größte Solarpark in Rheinland-Pfalz mit einer Leistung von 28,3 Megawatt auf 60 Hektar entstanden.

Er deckt den Strombedarf von etwa 7000 Haushalten ab und vermeidet einen jährlichen Ausstoß von 17 000 Tonnen CO2, erklärte Nehrenberg weiter. Dafür ist eine neun Kilometer lange Kabeltrasse ins Erdreich gelegt worden. Über sie gelangt der Pferdsfelder Sonnenstrom vom ehemaligen Flugplatz bis hinunter nach Monzingen.

Das Unternehmen hat rund 60 Millionen Euro investiert und lag vor vier Monaten noch bei 49.000 Modulen, die bereits seit dem 29. Februar Strom erzeugten.

Die 135 000 Module sind auf 5600 Spezialtischen montiert. Das bedeutet: 2000 Tonnen Metall wurden verbaut. Ein solcher Solarpark ersetze bis zu zwölf der auch im Soonwald umstrittenen Windräder, so Nehrenberg. Und: Mittlerweile ist aus der Sybac Solar GmbH eine Aktiengesellschaft (AG) geworden. Die Sybac Solar AG zählt mit acht Standorten in Deutschland (neben Kehrig Polch, Radebeul, München, Berlin, Dortmund, Freiburg und Leipzig) und zwei weiteren im Ausland, etwa in Frankreich, weltweit zu den „Top Ten“ der Branche, macht der Unternehmenssprecher die Entwicklung der Sybac deutlich.

Bund und Länder hatten sich erst kürzlich nach harten Verhandlungen darauf verständigt, die Solarförderung erst bei 52 000 Megawatt installierter Solarleistung zu deckeln; das entspricht der Leistung von 52 Großkraftwerken. Allerdings produzieren Solaranlagen mit dieser Leistung nur ein Zehntel so viel Strom wie konventionelle Kraftwerke, weil die Fotovoltaik-Module in der Nacht gar nicht und im Winter auch tagsüber kaum arbeiten.

Die Förderung wird, so sieht es derzeit aus, eines Tages auslaufen. Über Folgeregelungen wird nachgedacht. Momentan sind in Deutschland Solarmodule mit insgesamt 28 000 Megawatt installiert.