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Sonne soll Strom für 3 000 Haushalte liefern

In Polch entsteht auf rund 15,8 Hektar einer der größten Solarparks in Rheinland-Pfalz

07. Dezember 2011 | Polch | Wochenspiegel | Autor: Stefan Pauly

Spätestens seit dem Einstieg in die sogenannte „Energiewende“ ist die Bedeutung alternativer Möglichkeiten der Energieerzeugung im Bewusstsein der Bevölkerung gestiegen. Eine Form ist die Stromerzeugung durch die Photovoltaiktechnik und das nicht nur auf Dächern. Im Polcher Industriegebiet an der A 48 entsteht so zurzeit ein Solarpark auf einer Fläche von rund 15,8 Hektar.

Polch (stp). Wer auf der A 48 in Richtung Koblenz unterwegs ist, dessen Blick fällt kurz hinter der Anschlussstelle Polch unweigerlich auf den dort entstehenden Solarpark. Der Anblick ist beeindruckend. Auf der riesigen Fläche sollen noch in diesem Monat 54.000 Solar-Module, die auf 2.200 „Tischen“ montiert sind, Strom erzeugen. Dafür wurden bereits rund 830 Tonnen Stahl verbaut.

Mit der avisierten Leistung von 12,8 MWp können rund 3.000 Vierpersonen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Zudem werden mit der Anlage 7.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart. „Es ist zurzeit eines der größten Solarpark-Projekte in Rheinland-Pfalz. Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden vor Ort und dem regionalen Netzbetreiber ist es uns möglich, das Projekt binnen zwei Monaten umzusetzen. Die Fläche hat sich unter anderem wegen der günstigen Ausrichtung und Neigung angeboten. Würde sie nicht auf dem Maifeld, sondern an der Mosel liegen, könnte man schon fast von einem Weinberg sprechen“, so Achim Nehrenberg von der Firma „Sybac“, die die Fläche gekauft hat und den Solarpark baut und betreiben will.

Kostenschätzungen gehen von einer Investitionssumme von über 20 Millionen Euro aus. Das Unternehmen hat bereits im gesamten Bundesgebiet, in den USA und in Frankreich Solarparks gebaut. Der Solarpark an der A 61 bei Wehr wurde 2009 ebenfalls von „Sybac“ realisiert. „Unsere Wurzeln liegen zwar auf den Dächern, aber mittlerweile haben wir den Fokus auf Freiflächenanlagen gerichtet“, erklärt Nehrenberg.

So entsteht im Moment auf einem Konversionsgelände in Pferdsfeld bei Bad Kreuznach ein Solarpark auf rund 60 Hektar Fläche. „Unser Ziel ist es, unabhängig von der garantierten Einspeisevergütung Projekte realisieren zu können. In den Orten, wo wir Solarparks betreiben, geschieht das durch eigenständige Unternehmen, die am jeweiligen Standort entstehen und damit auch der Kommune Steuereinnahmen garantieren“, erklärt Nehrenberg. Für das Unternehmen ist der Solarpark in Polch auch eine Referenzanlage vor der eigenen Haustür, denn seit einigen Monaten ist die Maifeldstadt neben dem Gründungssitz Kehrig ein „Sybac“-Standort.